Die Wirkung von Humus (Humussäure mit Fulvosäure) auf die Tiergesundheit

PrimeHumic und PrimeFulvic sind Humusprodukte (Humussäure mit Fulvosäure). Humus ist die oberste Lage des Bodens und sehr fruchtbar. Er gleicht Kompost, ist aber weiter abgebaut als dieser. 

Weil Humus eine Kombination verschiedener organischer Stoffe ist, wird oft auch der Sammelname Humusstoffe gebraucht.

Humus kommt natürlicherweise in der Umwelt vor, sowohl im Boden (Torf, Braunkohle, Sedimente) als auch im Wasser. Humussubstanzen werden durch den biologischen Abbau von totem organischem Material (Pflanzen- und Tierreste) geformt, ein Vorgang, den man auch Humifikation nennt. Es ist ein sehr langsam voranschreitender Prozeß. Viel langsamer z.B. als der Abbau von Pflanzen- und Tierresten, bei dem Kompost entsteht. Es dauert minimal 6 bis 12 Monate, um eine humusartige Substanz wie Kompost zu erzeugen, aber in der Natur dauert die Entstehehung von einer Humusschicht viel länger. Eine Humusschicht kann schon mal 40 Milionen Jahre alt sein. Das Alter und die Herkunft des Humus sind ausschlaggebend für seine Qualität. Humus- und Fulvosäure werden aus dem Humus extrahiert und haben gesundheitsförderliche Eigenschaften auf Kühe, Schweine und Geflügel. Man schreibt den beiden Säuren eine große Anzahl positiver Wirkungen (antibakteriell, antiviral, entzündungshemmend, schimmelbindend, streßvermindernd und der Darmgesundheit förderlich) zu. Jedes Tier nimmt mit dem Futter Humus- und Fulvosäuren auf. Durch den Gebrauch von Kunstmist, Pestiziden und die Veralterung der landwirtschaflich genutzten Böden schwindet jedoch langsam die Humusschicht der Böden, auf denen Tierfuttergewächse angebaut werden. Darum nehmen Tiere auf natürlichen Weg immer weniger Humus- und Fulvosäure auf.

Anwendungen von Humus (Humussäure mit Fulvosäure)

Festerer Mist bei gestressten Ferkeln und Kälbern

BioAg hat die Wirkung von Fulvosäure auf 2 bis 11 Wochen alte Schlachtkälber untersucht. In dieser Zeit erhielten 188 Kälber täglich 0,50ml Fulvosäure zusätzlich zu ihrem normalen Futter. Die Kontrollgruppe - bestehend aus 176 Kälbern - erhielt nur das normale Futter. Das Gewicht der einzelnen Kälber wurde zu Beginn und am Ende der Periode gemessen und unterschied sich zu beiden Momenten nicht nennenswert zwischen den beiden Gruppen. Jedoch unterschied sich das Gewicht der einzelnen Tiere in der Testgruppe weniger voneinander als zwischen den Tieren in der Kontrollgruppe. Die Kälber, die Fulvosäure erhielten waren also homogener im Gewicht. Außerdem wurde festgestellt, dass die Kälber, die Fulvosäure bekamen, schneller festeren Mist produzierten. Wahrscheinlich hat Fulvosäure eine heilsame Wirkung auf Durchfall bei Tieren, die Stress erfahren.

Verbesserte Futteraufnahme bei Kühen, Schweinen und Hühnern

Humus- und Fulvosäure haben Einfluß auf Darm und Darmflora, wodurch sie Aufnahme und Gebrauch von Nahrungsmitteln aus Tierfutter fördern. Dies führt zu Gewichtszunahme, ohne daß die Futtermenge angepasst werden muß. Derzeit werden viele Ergänzungsmittel wie z.B. Antibiotika der Ernährung der Tiere zugefügt, um Nährmittelaufnahme, Wachstum und Gesundheit der Tiere zu verbessern. Allerdings werden Bakterien immer häufiger antibiotikaresistent, wodurch die Vorgaben zur Nutzung immer mehr verschärft werden. Möglicherweise sind Humussubstanzen ein guter Ersatz für antimikrobielle Wachstumsfördermittel. 

Niedrigerer Säuregrad in der Milch

Ein zu hoher Säuregrad in der Milch wird durch die Menge der losen Fettsäuren verursacht. Dies kann durch die Beschädigung der Fettkügelchen passieren. Der Säuregrad der Milch wird unter anderem durch die tägliche Menge und Behandlung der Milch (pumpen, homogenisieren, kühlen usw.) beeinflusst. Das Melken mit Hilfe einer Melkmaschine hat im Allgemeinen einen negativen Einfluß auf den Säuregrad. Eigene Untersuchungen zeigen, dass die Zufügung von Humussäure an das Viehfutter den Säuregrad des Fettes in der Milch vermindern kann. In einem Stall mit 70 Kühen führte die Gabe von Humussäure dazu, daß der Säuregrad von 0,7 auf 0,4 mmol/100g sank. Dieser Prozentsatz ist daraufhin stabil geblieben. 3 g Humussäure pro Tag dem Viehfutter beigefügt ist genug, um innerhalb weniger Wochen sichtbare Resultate zu bewirken. Wird die Humussäure dem Futter im Melkroboter mittels einer Dosiervorrichtung zielgerichtet zugefügt, ist der Säuregrad schon innerhalb von 10 bis 14 Tagen deutlich niedriger. Wird die Humussäure dem Futter in Futtermischwagen zugefügt, wird die Wirkung innerhalb von 4 Wochen sichtbar sein. 

Verbesserte LM Fleischqualität bei Schweinen, roteres Fleisch und eine weniger dicke Rückenfettschicht

Humussäure ist in der Lage, sich an Mineralien wie Kupfer und Eisen zu binden, wodurch diese besser mit der Nahrung aufgenommen werden. Das kann eine Erklärung für die rotere Fleischfarbe bei der Zugabe von Humussäure sein. Außerdem wird deutlich, dass sich die LM Fleischqualität von Schweinen durch die Zufügung von Humussäure an ihr Futter verbessert und die Gabe von Fulvosäure die dicke Rückenfettschicht der Schweine vermindern kann. 

Der Mist stinkt weniger/Verminderung von Ammoniakausstoß

Aus verschiedenen Untersuchungen wurde deutlich, daß Humussäure beitragen kann an der Verminderung des Ammoniakausstoßes in der Viehhaltung. ......... hat die Wirkung von verschiedenen Humussubstanzen auf den Ammoniakausstoß untersucht. Der Ausstoß konnte mit 3 bis 18% vermindert werden und war besonders wirkungsvoll bei Schweinen, die einen Zusatz mit hohem Humussäuregehalt erhielten. Ein Erklärungsversuch wäre, daß Humussäuren Ammoniak im Darm binden und auf diese Weise die Ammoniakabluft vermindern. 

Schimmelpilzgifte werden gebunden

Humussäure kann sich an Zearalenon und Aflatoxine binden und damit mögliche negative Gesundheitseffekte dieser Schimmelpilzgifte bei Ferkeln und Hühnern vermindern. Die Wirkung der Humussäure auf die Gesundheit der Tier ist bei Deoxynivalenol geringer, wahrscheinlich wegen der niedrigeren Bindungsfähigkeit der Humussäure an dieses Schimmelpilzgift. 

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PrimeHumic und PrimeFulvic sind Humusprodukte (Humussäure mit Fulvosäure). Humus ist die oberste Lage des Bodens und sehr fruchtbar. Er gleicht Kompost, ist aber weiter abgebaut als dieser. Weil Humus eine Kombination verschiedener organischer Stoffe ist, wird oft auch der Sammelname Humusstoffe gebraucht.